Klimaschutzprogramm der Bundesregierung unzureichend
Offener Brief an die KlimaUnion [PDF]
Pressemitteilung [PDF]
- CDU / CSU versprechen viel Klimaschutz – halten aber viel zu wenig. Dies zeigt das am 25.3.26 vorgelegte Klimaschutzprogramm der Bundesregierung.
- Der Verein KlimaUnion e.V. ist 2021 angetreten, dies in den Unionsparteien zu ändern. Doch gelingt dies? Was ist die Position der KlimaUnion?
In einem „offenen Brief“ fordern die Psychologists/Psychotherapists for Future e.V. die KlimaUnion auf, ihre Position darzulegen, ob „1,5-Grad aus der Mitte der Union“ weiterhin als handlungsleitendes Ziel Politik der Regierungsparteien CDU / CSU taugt – und was die KlimaUnion tun will, um in der Union weiterhin darauf hinzuwirken oder ob sie zum Feigenblatt der Unionsparteien geworden ist.
„1,5-Grad aus der Mitte der Union“ verspricht die KlimaUnion e.V. seit ihrer Gründung 2021. In ihrer Mai 2023 verabschiedeten Satzung schreiben die Mitglieder der Unionsparteien der KlimaUnion, sie wollten „die Maßnahmen ergreifen, die der Dringlichkeit und Größe des Klimaproblems entsprechen mit einem umfassenden Klima-Gesetzespaket, das den deutschen Anteil der Erderhitzung auf höchstens 1,5 Grad begrenzt.“ Doch welchen Einfluss hat die KlimaUnion auf das Handeln der schwarz-roten Bundesregierung?
„Wenig von den ambitionierten Bestrebungen der KlimaUnion findet sich im Klimaschutzprogramm wieder, das die unionsgeführte Bundesregierung am 25.03.2026 vorgelegt hat“, kritisiert Stefan Baier, Sprecher der Psychologists / Psychotherapists for Future e.V. „Wir teilen gleichermaßen die Problemanalyse der KlimaUnion, dass: ‘Die Erderhitzung […] die größte Bedrohung der Menschheit’ ist, wie auch einen großen Teil der formulierten Ziele: ,Je nach Rechenansatz müsste
die Bundesrepublik Deutschland zwischen 2025 und 2040 klimaneutral werden, um unumstößliche langfristige schädliche Klimaveränderungen und weiteren Schaden zu verhindern.‘ Klimaschutz hat keine Parteifarbe.“ Zu den Unterstützern der KlimaUnion zählen so wichtige Personen wie der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder und die Präsidentin der Europäischen Kommissio Ursula von der Leyen.
Rückfragen bitte an: Stefan Baier und Brigitte Holzhauer, presse@psychologistsforfuture.org